Welpenerziehung – so wird der Welpe stubenrein

Klein, niedlich und tapsig sind die Welpen, wenn sie in die Familie Einzug halten. Da ist jeder Halter geneigt, die Erziehung erst einmal außen vor zu lassen und stattdessen lieber zu kuscheln. Gerade bei der Stubenreinheit ist es jedoch wichtig, von Anfang an dabei zu bleiben und dem Hund sanft aber bestimmt den richtigen Weg zu weisen.

Die Stubenreinheit: Wichtig für Mensch und Hund

Ein Hund möchte seinem Rudel gefallen und ist daher besonders lernwillig. Gerne fügt er sich ein, beobachtet den Rudelführer und versucht, ihm alles recht zu machen. Gleichzeitig hat er aber auch einen ausgeprägten Sinn für Neugier und lässt sich sehr gerne ablenken. Der Halter des Welpen sollte daher schon die Prägephase für den Einstieg in die Stubenreinheit nutzen.

Welpenerziehung

Welpenerziehung – so wird der Welpe stubenrein

Je schneller der Hund daran gewöhnt wird, dass Geschäfte nur draußen erledigt werden, desto einfacher wird dieser Prozess für beide Seiten. Bis zur 20. Lebenswoche sind Junghunde ganz besonders lernfähig. Bis hierhin geht auch die Prägephase. Im Durchschnitt kommt ein gesunder Welpe im Alter von 10 – 12 Wochen zu seiner neuen Familie. Daher sollte direkt mit der Übung begonnen werden.

So funktioniert es

  1. Die erste Phase ist für den Halter sehr wichtig. Er muss seinen Hund beobachten. Generell sollte ein Welpe nicht allein gelassen werden. Durch eine ständige Beobachtung lernt der Halter die Körpersprache des Tieres zu lesen. Es gibt bestimmte Phasen des Tages, in denen der Welpe besonders anfällig für sein Geschäft ist. Diese Phasen sind nach dem Fressen, nach dem Schlafen und nach dem Spielen.
  2. Zeigt die Beobachtung, dass der Welpe besonders viel am Boden schnuppert und sehr unruhig zu sein scheint, dann steht das Geschäft kurz bevor. Der Halter greift sich den Welpen und geht mit ihm nach draußen. Ideal ist es, wenn das gleich zu Beginn funktioniert. Erleichtert sich der Vierbeiner dann, wird er überschwänglich gelobt.
  3. Kommt es doch einmal zu einem Malheur, so sollte der Hund keine Strafe erhalten. Ein scharfes „Nein“ reicht aus. Anschließend wird das Geschäft einfach beseitigt.
  4. Geduld haben ist das Zauberwort, wenn es um die Stubenreinheit geht. Der Welpe kann nicht wissen, dass er im Haus nicht urinieren darf. Daher handelt es sich bei diesem Teil der Welpenerziehung vor allem um eine Erziehung des Halters. Dieser muss schnell reagieren und damit dem Hund keine Zeit lassen, falsch zu handeln.

Im Durchschnitt wird ein gesunder Welpe innerhalb weniger Wochen verstanden haben, worum es geht und anzeigen, wenn er sein Geschäft verrichten muss.