Welpenerziehung für Anfänger

Wer sich mit Gedanken trägt einen Hund anzuschaffen, sollte doch einiges berücksichtigen. Dies gilt insbesondere, wenn ein Welpe ins Haus kommt. Am besten eignet sich hier einfach eine Einkaufsliste, damit auch nichts vergessen wird.

Wichtige Dinge für den kleinen Vierbeiner

-Hundekorb oder Hundedecke
-Halsband und Leine
-Futter- und Trinknapf
-Spielzeug
-Leckerlis
-Kotbeutel

Dies sind schon die wichtigsten Dinge die der kleine Vierbeiner benötigt, wobei die Leckerlis gleich auch zur Welpenerziehung eingesetzt werden können. Allerdings sollte dem neuen Familienmitglied erst noch etwas Zeit zur Gewöhnung eingeräumt werden. Doch dies bedeutet nicht das die Erziehung nicht schon direkt beginnen kann, sondern diese muss sofort beginnen. Hierzu dient schon das der Hund seinen Platz kennenlernt, auch wenn das Bett noch so verführerisch ist. Natürlich geht das alles nicht über Nacht, sondern es benötigt schon viel Geduld und Zeit. Selbstverständlich muss sich der Vierbeiner auch erst an seinen Namen gewöhnen. Daher muss der Hund angeschaut werden und dabei den Namen laut sagen. Wenn der Hund reagiert, dann am besten mit einem Leckerchen belohnen. So lernt der Hund nicht nur gleich seinen Namen kennen, sondern wenn er etwas gut macht gibt es etwas leckeres. Selbstverständlich müssen diese Leckerbissen dann von der normalen Mahlzeit abgezogen werden, ansonsten wird der kleine dann ein zu dicker Hund. Denn ein Hund kann, solange futtern bis es nichts mehr gibt, oder ihm vorher schlecht wird. Das Übel liegt dann nachher auf dem Boden und dem Hund ist es schlecht.

Kleine Hunde müssen viel nach draußen

Für Menschen die einen Garten haben ist dies oftmals einfacher, als wenn jemand in der Stadt wohnt. Allerdings ist es wichtig, mit dem kleinen Vierbeiner am Anfang alle halbe Stunde vor die Tür zu gehen. So lernt der Hund wann und wo er seine Bedürfnisse erledigen kann. Natürlich ist das auch für den Besitzer anstrengend, aber hier lernt der Hund sehr schnell. Macht er dann sein Geschäft dann sofort belohnen. Durch diese Belohnungen merkt sich der kleine Hund, dass er etwas richtig gemacht hat. Eine Belohnung kann natürlich auch ein dickes Lob und Streicheln sein, obwohl auch hier ein Leckerchen die gleiche Wirkung hat. Vor allem ist es in den ersten Tagen wichtig, den Hund genau zu beobachten. Wird dieser unruhig, sofort mit ihm vor die Tür gehen. Das sich der Hund meldet, wenn er ein Bedürfnis hat, kommt erst einige Monate später. Für Hundebesitzer die einen eigenen Garten haben, ist es einfacher, dem Hund das beizubringen. Hier können die großen Hinterlassenschaften einfach einmal liegen gelassen werden, womit dann der Hund die Stelle immer schnell findet. In der Stadt geht dies nicht, denn hier müssen die Haufen selbstverständlich entfernt werden. Daher sind die Kotbeutel auch ein wichtiger Punkt, ansonsten kann dies ein teurer Spaß sein.

Welpenerziehung

Viel Zeit mit dem Hund verbringen

Natürlich geht das nicht wirklich immer, aber zu Anfang sollte der Welpen nicht alleine gelassen werden. Dies ist wegen der Bindung sehr wichtig, doch gerade kleine Hunde können auch fast überall mit hingenommen werden. Hierbei lernt der Hund beim Gassi gehen nicht nur andere Menschen, sondern auch andere Hunde kenne. Vor allem aber stellt sich so auch heraus, ob der Hund anderen Menschen eher vorsichtig oder offen begegnet. Dies gilt selbstverständlich auch für Kinder, denn das ist für später dann wichtig. Soziale Kontakte wie andere Hunde ist natürlich genauso wichtig, allerdings zeigen schon Welpen ob diese mit anderen Hunde können oder eher doch nicht. All dies muss genau beobachtet werden, denn nur so kann der Besitzer seinen Hund gut kennenlernen. Selbstverständlich ist das Erlernen des Namens und das Gassi gehen, nur die ersten Schritte und noch einfach zu erlernen. Doch der Hund muss noch mehr lernen und da kann eine Welpenschule gerade für Anfänger sehr hilfreich sein.

Spielerisch lernen

Hier lernen dann nicht nur die Welpen, sondern vielmehr die Besitzer wie sie am besten mit dem Tier umgehen. Vor allem aber lernen die Welpen hier spielerisch und in ihrem sozialen Umfeld. Daher sollte sich jeder schon vorher nach einer solchen Schule erkundigen und natürlich nach dem Preis. Dies dürfte dann auch der teuerste Punkt auf der Liste sein, aber hierfür lernen der Hund und vor allem das Herrchen den Umgang miteinander. Denn nur wenn beide sich gut kennenlernen und verstehen, dann lernt der kleine Hund gerne. Für sein Herrchen gehen diese Tiere von Anfang an durchs Feuer, aber nur, wenn beide sich auch verstehen. Eine falsche Erziehung kann fatale Folgen für den Hund und den Besitzer haben, denn so kann es kein schönes Zusammenleben geben. Wer dies beherzigt wird nach kurzer Zeit einen kleinen und folgsamen Hund haben, allerdings geht dies wirklich nur mit viel Geduld und Aufmerksamkeit. Eine kleine Unachtsamkeit und schon kann ein kleines Missgeschick die Stimmung trügen. Hier nicht wild drauflos schimpfen, sondern den Kleinen nicht beachten. So lernt der Hund gleich, was gut und weniger gut ist, vor allem schnell.