Welche Erziehung ist die beste für Hunde?

Ähnlich wie bei Kleinkindern auch, gibt es verschiedene Arten der Hundeerziehung. Diese sind schon seit einigen Jahren weit umstritten. Viele Forscher haben genaue Theorien erstellt, welche Erziehung für welchen Hund die beste ist. Allerdings muss der Halter dies individuell entscheiden. Ohne manche Methoden ausprobiert zu habe, ist es oftmals schwer, die richtige Methode zu finden. Ein langfristiges und autoritäres Training ist in dem Fall besonders wichtig. Basierend auf Belohnungen und physische Bestrafungen ist es nicht einmal schwer, seinen Hund richtig zu erziehen.

Wichtig ist allerdings: Jeder Hund ist anders und individuell. Das bedeutet, dass nicht bei jedem Hund die ausgewählte Erziehungsmethode funktioniert. Bei aller Geduld und Beharrlichkeit kann es trotz alledem passieren, dass es dem Hund keinen Spaß macht. Man sollte ihm daher keine Methode aufzwingen, nicht einfach nicht funktioniert. Flexibilität und Experimentierfreude stehen hierbei an erster Stelle.

Folgende Fragen sollte sich der Halter stellen:

Was bedeutet eine artgerechte Hundeerziehung?

Wie verstehe ich meinen Hund richtig?

Sind Grenzen bei der Autorität gesetzt?

Die Erziehungsmethoden für Hunde

Natürlich kann man seinen Hund auch im Haus erziehen. Oftmals reicht in den eigenen vier Wänden ein scharfes Nein, damit der Hund hört. Sollte dies allerdings zu keiner Reaktion führen, kann man den Hund an seinen eigenen Platz führen, wo er eine bestimmte Zeit ignoriert wird. Sobald wenige Minuten vergangen sind, kann die vorherige Situation noch einmal nachgestellt werden, sodass der Hund nochmals damit konfrontiert wird.

Hundeerziehung

Zeigt der Hund in dem Fall eine Besserung, wird er natürlich ausgiebig gelobt. Sollte er sein Fehlverhalten wiederholen, beginnt der Vorgang wieder von vorne, bis der Hund es sich eingeprägt hat.

Die Hundeerziehung im Freien

Im Freien ist die Hundeerziehung oftmals schwerer als in den eigenen vier Wänden. Trotz alledem sollte auch im Freien erst ein scharfes Nein erfolgen, wenn der Hund Unsinn gemacht hat. Wichtig ist allerdings bei allen Kommandos einsilbig zu bleiben, da sich der Hund dies besser merken kann.

Zeigt das Nein im Freien keine Wirkung, kann der Hund angeleint werden und muss bei Fuß laufen. In den meisten Fällen reagieren die Hunde darauf, da sie des überhaupt nicht mögen. Besonders wenn es um eine andere Umgebung geht und er nicht frei laufen darf. Sobald viele Halter das Wort Bestrafung hören, denken sie direkt an Demütigung oder schlechte Erfahrungen. Es gibt allerdings zwei unterschiedliche Arten der Bestrafung für einen Hund. Sogar in Sachen Loben kann man zwischen zwei Varianten unterscheiden.

Die positive Bestrafung

Bei der positiven Bestrafung fügt man dem Hund etwas zu, was er nicht gerne hat. Ein kleiner Klaps oder das Wegschieben des Hundes kann hierbei oftmals helfen. Dies stellt schließlich eine physische Bestrafung da, die solange sie nicht übertrieben wird, legitim ist.

Die negative Bestrafung

Die negative Bestrafung äußert sich dadurch, dass man dem Hund einfach die Aufmerksamkeit nimmt. Das Zuwenden des Rückens oder das Verwehren des Zuganges zum Herrchen nimmt der Hund bestrafend auf und lernt dadurch.

Positives Loben

Bei diesem Verfahren bekommt der Hund eine Belohnung der physischen Natur. Das bedeutet einen Ball zum Spielen, ein Leckerchen oder sogar Streicheleinheiten.

Negatives Loben

Man nimmt dem Hund einfach etwas, was ihn stört. Beispielsweise nimmt man ihn von der Leine bei einem Spaziergang, wenn er artig ist und bei Fuß läuft. Die positive Bestärkung wird daraufhin direkt vom Hund registriert.

Wichtig ist allerdings, dass man jederzeit darauf achtet, dass alle Aktionen mit einem gewissen Muster versehen sind. Daher sollte man das gleiche Fehlverhalten des Hundes nicht mit verschiedenen Sanktionen bestrafen. Der Hund muss erkennen, dass er für seine Aktionen und sein Handeln Konsequenzen erwarten muss, die sich negativ oder positiv beschränken. Dementsprechend ist es wichtig, dass die Methoden variieren.

So löst man Probleme mit dem Hund

Probleme kann es mit dem eigenen Hund immer geben. Leider gibt es kein Gegenmittel dafür, sondern lediglich ein gutes Training. Daher sollte man sich immer die Frage stellen, wieso der Hund eigentlich ein Problemhund ist. Versteht man seinen Hund wirklich? Welche Maßnahmen können bei den Problemen wirklich helfen?

Hunde können immer ein schwieriges und nicht akzeptables Verhalten an den Tag legen. Dementsprechend sollte man die Hunde jederzeit beobachten und mit einem speziellen und hartnäckigen Training arbeiten. Bei aller Sorge und Unverständnis sollte man jedoch nicht den Teufel an die Wand malen, wenn der Hund ab und an über die Strenge schläft. Viele Hunde sollten nicht einmal als Problemhunde eingestuft werden, da die meisten mit wenigen Tricks und einem guten Training arbeiten. Das bedeutet daher auch, dass oftmals simple Probleme auftreten, die wie eine Art Missverständnis angesehen werden können. Dementsprechend sind diese Probleme mit nur kleinem Aufwand schnell beglichen.

Natürlich gibt es auch die besonders kau – und knabberfreudigen Hunde, welches sich dauerhaft an der Zimmereinrichtung zu schaffen machen. Pflanzen, Schuhe und andere Gegenstände werden daher sofort vernichtet. Gerade bei ausgewachsenen Tieren kann es vorkommen, dass es schwerer wird, es ihm abzugewöhnen. Allerdings macht es kein Hund ohne Grund. Das bedeutet, dass dahinter einfach viel mehr steckt, als die meisten Herrchen eigentlich denken. Die genaue Beobachtung des Hundes ist hierbei besonders wichtig.

Wichtig ist es daher auch, dass eine gute Lösung gefunden wird. Der Hund muss, auch wenn er ab und an Probleme macht, einfach beobachtet und verstanden werden. Wer seinen Hund nicht versteht, wird wahrscheinlich auch keinen Erfolgt bei der Entwicklung und dem Training des Tieres haben. Umso wichtiger ist es daher, sich in die Situation des Hundes zu versetzen und langsam anzufangen, ihn zu trainieren. Sogar schwierige Hunde lernen mit der Zeit und merken sich Belohnungen in bestimmten Situationen.

Daher ist es umso wichtiger, sich mit den Bedürfnissen des Hundes auseinander zu setzen und vor allem auch Belohnungen auszusprechen. Mit einigen Tipps und Tricks kann somit jeder auf seine Kosten kommen und ein ruhiges Leben mit dem Hund führen.