Hundetraining – die regelmäßige Übung mit dem Hund

Ein Hund ist gewillt zu lernen und möchte gerne von seinem Halter gefordert werden. Ideal ist daher der Einsatz von einem Hundetraining. Dies kann privat mit dem Hund stattfinden oder in einer Hundeschule. Ideal ist die Kombination aus beiden Möglichkeiten.

Das Hundetraining ist nicht einfach nur dafür da, dem Hund etwas beizubringen. Es soll ihn vor allem auch fördern und dafür sorgen, dass er körperlich und geistig ausgelastet wird. Für den Halter ist es wichtig zu wissen, dass sich die Auslastung eines Hundes aus Bewegungs- und Kopfarbeit zusammensetzt. Beide Arten des Trainings können auf ganz unterschiedliche Weise stattfinden. Der lange Spaziergang gehört ebenso zum Training wie die Tour mit dem Fahrrad oder das Ballspiel. Kopfarbeit ist es dagegen, wenn der Hund geistig gefordert wird. Das kann über Dummy-Arbeit, über Suchspiele oder auch über Fährtenlesen geschehen. Zehn Minuten Kopfarbeit sind für den Vierbeiner so erschöpfend wie ein Spaziergang von einer halben Stunde.

Hunde-Training

Das Training in einer ruhigen Umgebung

Kommt ein Hund neu in die Familie oder ins Haus, dann ist es wichtig, mit dem Hundetraining in einer ruhigen Umgebung zu beginnen. Für den Hund bedeutet es schon Ablenkung, einfach im Garten zu sein. Die Gerüche reizen den Vierbeiner und sorgen dafür, dass seine Konzentration nachlässt. Daher ist es immer empfehlenswert, gerade für das Training der Grundkommandos die Arbeit erst einmal zu Hause durchzuführen. Hier konzentrieren sich Hund und Halter aufeinander und können effektiv zusammen arbeiten. Die Grundkommandos sind bereits eine Trainingsaufgabe für das Welpenalter. Sie sollten, genau wie die Stubenreinheit, direkt in Angriff genommen werden. Je jünger der Hund, desto effektiver das Training. Erst wenn die Kommandos umgesetzt werden, sollte mit dem Training in einer sozialen Umgebung begonnen werden.

Das Training in einer sozialen Umgebung

Unter dem Hundetraining in einer sozialen Umgebung wird die Arbeit mit dem Hund außerhalb des Hauses oder der Wohnung verstanden. Hier trifft er auf verschiedene Ablenkungsquellen wie andere Menschen, Tiere, Gerüche und Geräusche. Die Kunst von einem guten Hundetraining liegt darin, die Aufmerksamkeit des Hundes dennoch weiter auf den Halter zu richten. Das passiert über die Körpersprache und eine enge Bindung zu dem Vierbeiner. Diese Bindung wird bereits durch die Trainingsarbeit im Haus aufgebaut.

Hundetraining

Warum eine Hundeschule so wichtig ist

Die Arbeit des Halters mit dem Hund ist eine Grundvoraussetzung für ein ausgeglichenes Miteinander. Gerade dann, wenn der Halter jedoch noch nie einen Vierbeiner hatte oder sich eine neue Rasse angeschafft hat, kann der Besuch einer Hundeschule das Training hervorragend ergänzen. Die Erfahrung des Trainers hält oft neue Ansätze bereit und kann dabei helfen, die eigenen Trainingsmethoden noch zu optimieren. Auch die Zusammenkunft mit anderen Artgenossen kann sich auf das Hundetraining positiv auswirken. Die Hunde lernen voneinander und können so ihre soziale Kompetenz stärken. Für den Halter ist der Besuch in der Hundeschule eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Hundehaltern auseinander zu setzen, die Trainingsmethoden zu vergleichen und etwas Neues zu lernen. Oft werden in Hundeschulen spezielle Trainingseinheiten angeboten, wie ein Stadttraining, ein Anti-Jagd-Training oder auch ein Training für die einfachere Sozialisierung.