Hunderassen im Portrait – der Cavalier King Charles Spaniel

Auch Anfängerhunde können durchaus von Adel sein, wie der Cavalier King Charles Spaniel beweist. Die schöne Rasse ist besonders bei Menschen beliebt, die bei einem Hund stark auf das Aussehen und die Ästhetik achten. Aber auch das Wesen des Hundes kann sich sehen lassen.

Lange Schlappohren, ein freundliches Gesicht und ein glänzendes Fell – der Cavalier King Charles Spaniel ist durchaus eine Augenweide und ein Hund, der auch ideal für alle geeignet ist, die auf der Suche nach einem treuen Begleiter durch das Leben sind. Er fordert nicht viel Aufwand, die Erziehung können auch Anfänger bestreiten und dabei ist der Cavalier King Charles Spaniel immer treu ergeben.

Wissenswertes rund um den Cavalier King Charles Spaniel

Direkt aus dem schönen England stammt die Rasse, die nicht nur beim Adel ihre Fans hat. Schon im 15. Jahrhundert konnten die Vorfahren der Rasse den Kronsaal für sich erobern und waren immer an der Seite von Königen und Grafen zu finden. Interessant dabei zu wissen ist, dass die Cavalier King Charles Spaniel damals nicht nur als Vorführhunde sondern vor allem als Unterhaltung für den Nachwuchs angeschafft wurden.

Cavalier King Charles Spaniel

Bis heute gelten sie als ganz besonders kinderfreundlich und aufmerksam. Der durchschnittliche Cavalier King Charles Spaniel erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 35 cm und ein Gewicht von bis zu 8 kg. Das durchschnittliche Alter liegt bei 15 Jahren.

Was für die Erziehung zu wissen ist

Der Cavalier King Charles Spaniel gilt als ein besonders freundlicher und liebevoller Hund, der dennoch voller Neugier und Abenteuerlust steckt. Furcht ist dieser Rasse unbekannt und genau deshalb wird sie so gerne als Begleithund ausgewählt. Die fröhlichen Hunde lehnen sich nicht gegen ihren Halter auf und gehen Auseinandersetzungen gerne aus dem Weg. Schreckhaftigkeit oder Nervosität sind nicht zu finden. Stattdessen sind sie ganz besonders aufmerksam und lassen sich dadurch sehr gut erziehen. Der Cavalier King Charles Spaniel lernt besonders schnell und ist vor allem für die positive Erziehung zu haben. Wer also mit einer positiven Bestärkung arbeitet, der wird die ersten Erfolge schnell erkennen. Natürlich lässt sich der Cavalier King Charles Spaniel auch sehr gerne verwöhnen. Dennoch müssen Besitzer keine Angst haben, dass ihr Hund ihnen auf der Nase herumtanzt. Das würde der Cavalier King Charles Spaniel nie tun. Als Wachhund eher ungeeignet, ist er ein treuer Freund und Begleiter für Menschen jeden Alters.

Pflege und Anfälligkeit für Krankheiten

Das etwas längere Fell des Cavalier King Charles Spaniels ist durchaus anspruchsvoll und bedarf einer etwas intensiveren Pflege. Der Spaniel selbst wird das Pflegeprogramm genießen. Durch die hängenden Ohren neigen die Hunde etwas schneller zu Erkrankungen im Ohrenbereich. Eine regelmäßige Kontrolle hilft dabei, diese schnell zu erkennen und zu behandeln. Im Sommer kann es für den Vierbeiner hilfreich sein, wenn das Fell ein wenig gestutzt wird. Dafür sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Bereich der Krankheiten gilt der Cavalier King Charles Spaniel zwar als robust. Dennoch können vor allem Herzprobleme oder auch Erkrankungen der Augen zu Problemen führen, wenn der Vierbeiner nicht aus einer guten Zucht stammt.