Haustiere und Babys: Geht das gut?

Wenn ein Baby geboren wird, kommt es oft in eine Familie, die nicht nur Mama und Papa besteht, sondern auch noch Haustiere beinhaltet. Doch wo Hund und Katze zu Hause sind und ein Baby hinzukommt da gibt es einige Spielregeln zu beachten, damit das Miteinander funktioniert. Die erste wichtige Regel sollte sein, dass die Tiere das Babyzimmer nicht aufsuchen können. Die Tierhaare lösen mitunter starke Allergien aus, da das Immunsystem von Säuglingen noch nicht voll ausgebildet ist. Deshalb sollte die Umgebung in der sie aufwachsen möglichst sauber gehalten werden.

Spezielle Sauger helfen dabei, denn Tierhaare sind da natürlich nie ganz zu verhindern. Besonders wichtig wird dieser Punkt sobald die Babys in das Krabbelalter kommen. Dann möchten sie die Welt entdecken, rutschen über den Boden und nehmen natürlich bei jeder Gelegenheit die Fingerchen und das Spielzeug in den Mund. Auch da muss also dafür gesorgt werden, dass die Umgebung des Kindes regelmäßig gesaugt und gewischt wird und auch Spielzuge und Kuscheldecken gewaschen werden.

Rangordnung klären!

Ein ganz anderes Problem neben der Hygiene ist die Rangordnung. Speziell Hunde haben mitunter Schwierigkeiten das neue Familienmitglied zu akzeptieren und reagieren vereinzelt aggressiv und verunsichert.

Haustiere und Babys: Geht das gut?

Da hilft nur vorsichtiges Annähern von beiden Seiten. Dem Hund muss beigebracht werden, vorsichtig mit dem Baby umzugehen und auch der Nachwuchs darf nicht über das Tier krabbeln oder ihm das Fell herausziehen. Gerade bei Hunden ist es trotz aller Rücksicht wichtig, dass Kleinkinder nicht mit Hunden allein gelassen werden, denn selbst der bravste Hund ist und bleibt ein Tier und kann schon einmal leicht Zwicken oder zu wild herumtollen und dabei ungewollt dem Kind Verletzungen zufügen. Wenn Eltern aufpassen, beide Seiten sich in aller Ruhe annähern können und auf eine gewisse Hygiene geachtet wird kann es aber eine wunderbare Sache sein, Kinder und Tiere gemeinsam aufwachsen zu lassen.