Die Suche nach der passenden Hunderasse – welcher Hund passt zu uns?

Die Entscheidung für einen Hund wird nicht leichtfertig getroffen. Meist gibt es erst einmal eine Abwägung der Vor- und Nachteile, die solch ein Vierbeiner mit sich bringen kann. Steht der Entschluss dann jedoch, stellt sich die Frage nach der passenden Hunderasse.

Was bei der Auswahl der Hunderasse wichtig ist

Bevor sich auf den Weg gemacht wird, um verschiedene Welpen zu besuchen, lohnt sich erst einmal ein Blick auf die eigenen Lebensumstände. Dabei sollten diese aus dem Blickwinkel eines Hundes beachtet werden. Wird der Vierbeiner in einer Wohnung leben, muss dennoch nicht auf eine große Rasse verzichtet werden. Viel wichtiger als die Größe des Wohnraums ist die Frage nach der Zeit. Solange ein Hund ausreichend bewegt und gefördert wird, kann ein Neufundländer auch auf 50 qm wohnen.

Ein Welpe

Kann der Hund jedoch nur wenige Male am Tag ausgeführt werden und das auch nur kurz, lohnt sich der Blick auf die gesetzteren Rassen. Gesellschaftshunde beispielsweise haben vor allem das Bedürfnis, in der Nähe ihres Rudels zu sein. Jagd- und Hütehunde dagegen möchten ständig gefordert werden. Auch der finanzielle Aspekt ist zu berücksichtigen. Gerade große Hunderassen haben einen größeren Bedarf an Futter. Die Kosten für gutes Futter liegen hoch, wer seinen Hund barfen, also ausschließlich mit Frischfleisch füttern möchte, der sollte noch höhere Kosten ansetzen.

Die richtigen Hunde für Ersthalter

Als Ersthalter fehlt noch die Erfahrung, um mit einem Hund umzugehen, der einer anspruchsvollen Rasse angehört. Natürlich gibt es keine Einschränkungen, ab wann ein Halter welche Hunderassen auswählen darf. Es handelt sich lediglich um Empfehlungen. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Rassen, denen unterschiedliche Eigenschaften zugeteilt werden. Diese Eigenschaften ergeben sich aus der langen Zeit der Rassezüchtung. So wurde der Rottweiler beispielsweise als Schutzhund für Haus und Hof gezüchtet, während der Staffordshire-Terrier als Familienhund und Rattenfänger eingesetzt wurde. Viele der Eigenschaften sind in den Genen verankert.

Wer auf der Suche nach einem anspruchslosen Hund ist, der sich gut in das Familienleben integriert und sehr lernwillig ist, der liegt mit einem Labrador oder einem Pudel richtig. Häufig werden Hunderassen aufgrund ihrer Größe und ihres Aussehens falsch eingeschätzt. Der Jack Russel Terrier und auch der Dackel sind zwar klein, gelten jedoch als aktive Jagdhunde, die bewegt und gefördert werden möchten. Eine gute Alternative sind Mischlinge, die im Tierheim oder auch in Tierschutzvereinen angeboten werden. In einem persönlichen Gespräch und mehreren Besuchen des Tieres lässt sich herausfinden, ob er gut zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen von einem Vierbeiner passt.