Die Hunde an die Leine gewöhnen

Die Hundeleine kann ein echtes Kreuz sein. Sowohl für den Menschen als auch für den Hund an sich. Es gibt daher zwei Hauptprobleme, die dem Hundehalter zu schaffen machen können.

Der Hund will nicht an die Leine oder zieht dauerhaft, sobald es zum Spaziergang geht. Jeder Hund liebt es schließlich auch herumzutollen, sodass es vorkommen kann, dass dieses Verhalten an der Leine nochmals verstärkt wird. Der Hundehalter sollte dennoch versuchen, den Hund langsam an die Leine zu gewöhnen, sodass nicht nur dem Hund der Spaziergang Spaß machen wird, sondern auch dem Herrchen. Wichtig ist, dass die Leine keinesfalls als Bestrafung dient. Sollte dies der Fall sein kann es vorkommen, dass dies den Hund in seiner Persönlichkeitsentfaltung stört.

Der Hund soll merken, dass es sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme handelt. Das bedeutet, dass der Hund einen Schutz vor unzähligen Fremdeinflüssen bekommt und das Herrchen wiederum nicht die Kontrolle verlieren wird. Wenn man daher bedenkt, dass die Sinne des Hundes um ein Vielfaches weiter ausgeprägt sind und das Gehirn nicht mit einer menschlichen Kapazität versehen ist, merkt man das intensive Gefühlsleben eines Hundes.

Warum mögen Hunde die Leine nicht?

Der eben erwähnte Faktor Schutz sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Schließlich sollte die Gewöhnung an die Leine garantiert gelehrt werden, damit der Hund sich daran gewöhnen kann. Die Leine bietet aller erstes einen Schutz für den Hund vor Verletzungen anderer Hunde oder sogar Verletzungen durch Passanten. Außerdem ist dies für die zukünftige Vertrauensbasis zwischen Halter und Hund sehr wichtig.

Die Hunde an die Leine gewöhnen

Der Hund kann an der Leine die Verhaltensregeln nahe gelegt bekommen. Dementsprechend wird er später sein Herrchen als Rudelführer ansehen. Den Mangel an Sicherheit wird er daher nicht verspüren und kann seinen Instinkten trotz alledem freien Lauf lassen. Oftmals leinen Herrchen ihre Hunde an, wenn eine Aktivität, wie unter anderem Spielen beendet wird. Der Hund assoziiert somit das Beenden des Spielens und des Vergnügens und wehrt sich oftmals, wieder an die Leine zu müssen.

Gerade in solchen Fällen kann die Psychologie eine wichtige Rolle spielen und dem Hund schmackhaft gemacht werden. Das Herrchen sollte seinem Hund daher beweisen, dass die Leine nicht das Ende aller Vergnügungen mit sich bringt. Daher sollte man seinen Hund dann anleinen, wenn man ihn mit Liebkosungen belohnt oder ihn beim Anleinen füttert. Der Hund wird dies als positiv ansehen und nicht mit einer Bestrafung in Verbindung bringen.

Es kann auch helfen, den Hund anzuleinen, wenn es nur kurz in den Garten geht. Mit einer Fun Aktivität begleitend, wird sich der Hund schnell an die Leine gewöhnen, was für das Herrchen ebenfalls angenehm sein wird.